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S&P 500 · Fünf-Jahres-Verlierer

Die Top-Verlierer: Wer hat in fünf Jahren am meisten verloren?

Auch in einem steigenden Markt gibt es große Verlierer. Hier die zehn Aktien aus dem aktuellen S&P 500 mit dem größten Kursverlust über die letzten fünf Jahre – das Fenster reicht zurück vor die Hochs der Nullzinsära Ende 2021, wo viele große Abstürze begannen. So tauchen auch Aktien auf, die längst einen Boden gebildet haben, statt nur solcher, die gerade fallen – reine Kursveränderung, splitbereinigt, ohne Dividenden. Ranking und Kurse werden börsentäglich neu berechnet; die Aufsteller von morgen können also andere sein.

Die zehn größten Verlierer im Überblick
RangUnternehmenVeränderungVom 52-W-TiefTief vorZur 200-Tage-LinieRel. Stärke 6 Mon.KGVFK-QuoteDays to Cover

Die Zusatzspalten erklärt

Tief vor – Wie alt ist der tiefste Kurs der letzten 12 Monate? Ein frisches Tief heißt: Der Markt sucht noch nach dem Boden. Ein altes, nie unterbotenes Tief heißt: Der Boden hält.

Zur 200-Tage-Linie – Abstand zum Durchschnittskurs der letzten 200 Handelstage, der klassischen Trendlinie. Deutlich darunter = intakter Abwärtstrend; ein nachhaltiger Anstieg darüber gilt als Standardsignal einer Trendwende.

Rel. Stärke 6 Mon. – Rendite der Aktie in den letzten sechs Monaten minus die des S&P 500. Sie beantwortet: Fällt die Aktie nur mit dem Markt – oder aus eigener Schwäche? Solange sie deutlich negativ ist, meidet das Kapital gezielt diesen Titel.

KGV – Marktkapitalisierung geteilt durch den Gewinn des letzten Geschäftsjahres (Quelle Nasdaq). Ein niedriges KGV nach einem Absturz kann ein Schnäppchen anzeigen – oder eine Value Trap, wenn die Gewinne weiter fallen; „Verlust" heißt: kein KGV berechenbar, das Unternehmen schrieb rote Zahlen.

FK-Quote – Fremdkapitalquote: Verbindlichkeiten geteilt durch die Bilanzsumme. Sie misst, wie viel Spielraum das Unternehmen im Abschwung hat – hohe Werte (über ~80 %) bedeuten wenig Eigenkapitalpuffer; in Kombination mit fallenden Gewinnen wird Verschuldung zur Überlebensfrage.

Days to Cover – Leerverkaufte Aktien geteilt durch das durchschnittliche Tagesvolumen: Wie viele Handelstage bräuchten alle Leerverkäufer, um ihre Wetten gegen die Aktie einzudecken? Hohe Werte zeigen viel professionelle Skepsis – sind aber zugleich Treibstoff: Dreht der Kurs, müssen Leerverkäufer kaufen und verstärken den Anstieg („Short Squeeze"). Quelle Nasdaq; für NYSE-gelistete Titel nicht verfügbar („–").

Zusammengelesen ergeben die Spalten ein Profil je Aktie – von „fallendes Messer" (frisches Tief, weit unter der 200-Tage-Linie, stark negative relative Stärke) bis „Wende läuft" (altes Tief, über der Linie, positive relative Stärke). Einordnung, kein Kaufsignal.